Objekt und Idee als besondere Begriffe

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Vorbemerkung

Dieser Artikel behandelt einen nachträglichen Skript vom Dezember 2008 zu einem Vortrag, den ich im Oktober 2008 auf dem Internationalen Hegelkongress in Istanbul gehalten habe.

Einführung

Problemstellung

Während der 1.Teil der Begriffslogik in jüngster Zeit Gegenstand überzeugender Darstellungen geworden ist (etwa durch Güssbacher, Schick, Iber, Sahns [1]; in jüngster Zeit durch einen eigenen Reader im Akademieverlag [2], besteht in der Sekundärliteratur ein weitgehendes Misstrauen gegen den 2. (Objekt/Objektivität) und 3. (Idee) Teil der Begriffslogik.

Kritik an Teilen von Objekt und Idee als nicht zur Logik zugehörig

Schon Karl Rosenkranz argumentierte in seiner Logik (siehe http://hegel.net/rosenkranz/ die Werke von 1846 - Studien 3-, 1850 - System (Logik), 1858/59 - "Wissenschaft der logischen Idee", 1862 "Epilegomena zu meiner Wissenschaft der logischen Idee"), dass Mechanismus, Chemismus, Leben, Gutes/Wahres in die Realphilosophie gehören (Rosenkranz hat daher das, was Hegel in der Logik zu diesen Themen sagt, in seinem System an den Anfang der jeweiligen Abschnitte der Realphilosophie gestellt).

Hauptargument von ihm war dabei, dass diese Logikteile Kategorien von Bereichen der Realphilosophie behandelten, und nicht, wie in der Logik gefordert, Kategorien die allen Teilen des Systems (also Logik, Natur und Geist) zukommen.

Dieser Maßstab wurde von den Hegelianern unter den Zeitgenossen von Rosenkranz geteilt, ihre Hauptverteidigung war daher, zu argumentieren, dass diese Kategorien sehr wohl universell seien (etwa wenn, im Sinne von Goethes "Wahlverwandschaften", von einem "Chemismus" auch im Geistesleben geredet wurde). Auch Hegel selbst gibt derartige Beispiele, scheint also ebenfalls das Kriterium geteilt und den Einwand bereits voraus gesehen zu haben.

In neuerer Zeit wurde diese Kritik von Vittorio Hösle in seinem Buch "Hegels System" (unter expliziter Berufung auf Rosenkranz) wieder vorgebracht. Hösle schließt sich dabei Rosenkranz in seiner Einschätzung an, dass die erwähnte Verteidigungslinie der Hegelianern eher schwach wirkt.

Kritik an der Fortführung der Logik nach dem Subjektiven Begriff

Eine andere Kritik kommt vor allem aus den Anti-Metaphysischen Interpretationen der Hegelschen Logik: wird nicht in Hegels Kapitel zur Objektivität und Idee der Übergang zur Realphilosophie und generell die Ableitung (und - so wird von kritischer Seite befürchtet - Rechtfertigung) der Realphilosophie aus der Logik vorbereitet? Und könnte damit nicht gerade die schlechte Wirklichkeit so eine metaphysische Rechtfertigung bekommen?

So etwa programmatisch ausgedrückt im Titel von Schick 1986 "Hegels Wissenschaft der Logik: metaphysische Letztbegründung oder Theorie logischer Formen?". Warum, fragen die Autoren dieser Interpretationsrichtung (so Schick, uns so auch etwa Christian Iber), schließt die Logik nicht mit der Darstellung des Schlusses am Ende des Abschnittes subjektiven Begriffes, kurz: warum macht die Logik nicht mit dem Schluss Schluss?

Übersicht zur Durchführung

Nachdem also die Notwendigkeit für Hegels Fortgang der Logik in den letzten beiden Kapiteln der Begriffslogik von zwei Seiten bestritten wird, versucht dieser Artikel Argumente für den Aufbau von Hegels Begriffslogik zu bringen, die über die bisher in der Literatur genannten Argumente hinaus gehen.

Im letzten Teil werden dann noch eigene Probleme, die sich aus diesen zusätzlichen Begründungen ergeben, als für die zukünftige Forschung vorgestellt.

Übergänge vom subjektiven Begriff zum Objekt

(die folgenden Überlegungen sind teilweise schon länger (etwa in diesem Wiki 2007: unter Objekt und Begriff und - etwas später - unter http://wiki.hegel-system.de ) dem Internet-Publikum vorgestellt worden, ohne jedoch bisher in der Hegel Sekundärliteratur Resonanz zu finden).

  • zum Ersten inhaltlich (vom subjektiven Begriff als Ganzem): Wahrheit ist die Übereinstimmung einer Theorie, eines Begriffs mit seinem Gegenstand. Woran soll man das aber unterscheiden? Alles was wir vom Gegenstand wissen ist doch auch in unserm Geist (Wahrnehmung usw). Von daher ist ein Gegenstand "auf den Begriff gebracht", tatsächlich die höchste Form der Übereinstimmung mit seinem Gegenstand: Objekt
  • Und zweitens umgedreht folgt aus diesem Argument die Unmittelbarkeit des Objektes, das in seinem "Gegebensein" in der Tat sich deutlich vom Begriff unterscheidet, ja so von diesem gut unterschieden ist (dies ist der Übergang, den Hegel selbst explizit macht)
  • zum Dritten formell (vom Begriff an sich): das Allgemeine besondert sich in seine Besonderheiten. Der allgemeine Begriff ist zugleich der erste besondere Begriff, nämlich der Begriff des Begriffs. Darum müssen nun die anderen Grundformen der Begriffe folgen.
  • zum Vierten der direkte Übergang vom letzten Teil des Schlusses: Der disjunktiven Schluss setzt die Besonderheiten voraus, darum ist es nun an der Zeit, die besonderen Begriffe darzustellen

Dabei hängen einerseits der 1. und der 2. Übergang miteinander zusammen, andererseits der dritte und der vierte.

Speziell aus den (von mir nur erschlossenen, nicht explizit im Hegeltext thematisierten) 3. und 4. Übergängen folgere ich als Thema von Objekt und Idee das Verhältnis von Begriff und besonderem Inhalt.

Inwiefern "Verhältnis von Begriff und besonderem Inhalt"? Jeder Begriff hat ja einen besonderen Inhalt und passt gleichzeitig zu diesem Inhalt, sonst wäre er nicht sein Begriff.

Das im Kapitel "Der subjektive Begriff" vom Begriff gesagte, gilt für alle Begriffe, insbesondere auch für den Begriff des Begriffes selbst. Wenn sich nun der allgemeine Begriff sondert in seine Besonderheiten, so unterscheiden sich die besonderen Begriffe durch ihre Inhalte, was in ihnen begriffen wird. Generell sind diese, sofern sie keine logischen Begriffe sind, aber erst Thema der Realphilosophie.

Da die Logik aber die Wahrheit, als Übereinstimmung von Begriff und Gegenstand zum Thema hat, so bliebe in der Logik noch übrig, die Gegenstände (also Inhalte), die im Begriff begriffen werden, selbst am Begriff zu messen, inwiefern sie diesem entsprechen (dann wäre noch einmal, auf einer Metaebene eine Übereinstimmung von Begriff und Inhalt gegegeben, am Maßstab der Logik selbst gemessen). Das ist genau das, was in der weiteren Bewegung passiert.

Rückblickend ist dabei der subjektive Begriff als Begriff des Begriffes Identität (A=A), das Objekt Differenz (A <> B), die Idee die wiederhergestellte Identität:

  • Im subjektiven Begriff passt die Form des subjektiven Begriffes zu seinem Inhalt (es ist der Begriff des Begriffs erreicht).
  • Objekt(ivität): Der weitere Fortgang kann also nur noch so kommen, dass eine Differenz hinein kommt, was in der Tat ja bei der Besonderung zu erwarten ist: es gibt ja nicht nur den Begriff des Begriffes selbst (bei dem das Denken sich selbst zum Gegenstand hat), sondern auch Begriffe von Anderem (wenn das Denken nur dazu taugen würde, sich selbst zu denken, dann wäre es unnütz, einschließlich seiner Selbsterkenntnis). Insofern dieses Andere begriffen, "auf den Begriff gebracht" wird, ist dieses Objekt (als Wahrheit im Sinne der Einheit von Begriff und der durch diesen begriffenen, getrennten Sache). In dem Objekt ist aber eben darum die Einheit zwischen Form und Inhalt insofern nicht mehr gegeben (kein Begriff des Begriffes, sondern Begriff von anderem). (neben diesem inhaltlichen Übergang gibt es noch zwei weitere Übergänge. Siehe oben)
  • Die Idee ist nun die Wiederkehr der Identität des Inhaltes und der Form im Objekt (insofern Einheit von Subjektivität und Objektivität): das Objekt (Natur) wird nicht nur äußerlich von uns begriffen, sondern die Ordnung des Begriffes wirkt im Gegenstand selbst (Leben, Erkennen und Handeln der Menschen, Wissenschaft).

Es handelt sich bei Objekt und Idee (wie auch beim Begriff des Begriffes selbst) um *besondere* Begriffe, daher sind dies *alles* vollwertige Begriffe, der Begriff des Begriffes liegt ja bereits hinter ihnen. Das "auseinander treten" ist also *nicht* so zu verstehen, als ob diese keine Begriffe wären, weniger Begriffe wären oder mangelhafte Begriffe wären.

Insofern sie die Übereinstimmung von Begriff und Gegenstand sein sollen, die Wahrheit ihr Maßstab ist, sind sie für sich perfekt und ein mehr wäre gerade an diesem ihrem eignen Maßstab ein Mangel (dort, wo es nur um die Gegenstände selbst geht, in der Realphilosophie, ist auch nur das Thema).

In der Logik wiederum wären diese Gegenstände eigentlich kein Thema, es sei denn als Anwendungsbeispiel des Begriffes: noch ein Beispiel für einen Begriff, und noch eines usw. Die Systematik hier ist bei den besonderen Begriffen nicht an ihrem Inhalt, sondern noch einmal eine Ebene höher: inwiefern sind die logischen Attribute des Begriffes (aus der Logik) in dem Inhalt, der da begriffen wird, präsent (als da wären Abgeschlossenheit, organischer Zusammenhang, Selbstbestimmung, Freiheit, usw.). Hier ist klar, dass der Begriff des Begriffes selbstverständlich diesem Maßstab 100% entspricht, er ist ja gerade das Maß selbst. Umgekehrt ist klar, dass alles andere demgegenüber nur ein Abfall sein kann - nur in *dieser* speziellen Hinsicht, die sich hier dem rein innerlogischen Blickwinkel verdankt, das ist erstmal kein Mangel an den Begriffen selbst.

Überraschender (als dass das im Objekt-Kapitel sofern zwar der Begriff des Objektes, aber nicht Begriff des Begriffes behandelt wird), ist hier vielmehr, dass man in den Objekten in dieser Hinsicht eine Stufenfolge feststellen kann und dass man mit der Idee eine Art Begriff, der durch das Objekt durch gegangen ist, diese umgestaltet, findet.

Insofern der Mensch ja als Leben, und als theoretischer und praktischer Geist selbst Idee ist, übernimmt er diese Urteile aber auch praktisch: er schätzt das Leben höher als den Mechanismus, er versucht das herauszufinden, was richtig (wahr) ist und das zu verwirklichen, was er für gut hält etc.

Probleme in der Parallelisierung von Idee und Realphilosophie - Idee, Leben

Architektonisch, in Bezug auf die Parallelen zum späteren System, verwirrend ist bei Hegels Einteilung/Grenzziehung, dass diese gar nicht der Haupteinteilung (Natur:Geist) in der späteren Realphilosophie korrespondiert:

Entweder sollte die Logik auch den Schnitt bei der Selbstreflektion machen und auch das Leben noch zum Objekt rechnen, oder die Hauptunterscheidung in der Realphilosophie wäre zwischen Idee an sich (Objekt) und verwirklichter Idee und würde daher als 2.Band die unbelebte Natur nehmen und als 3.Band die belebte Natur (incl. des Gesuchtes als Teil davon).

Problem ist hier vielleicht, dass beide grundlegenden Einteilungen sehr einleuchtend sind, sich dann aber naturgemäß fragt, welche dann das tiefere Prinzip / Unterscheidungsmerkmal abgibt.

Das sollte man unbedingt festhalten und wenn möglich erklären. Es zeigt, dass die Heuristik der Parallelisierung nicht nur Erklärungshilfen bietet, sondern auch Lücken und Probleme aufspürt, deren Lösung dann zum Verständnis und ggfs. der Verbesserung beitragen können).

Eine mögliche Erklärung könnte sein, dass Objekt und Idee nicht zusammen die Realphilosophie abbilden, sondern jedes für sich die ganze Realphilosophie. Dann würde der Zweck auf der Ebene des Objektes der Geistesphilosophie entsprechen (und Chemismus der Natur). Aber für die Idee wäre eine Parallele des Lebens mit der Logik (als 1.Teil des Systems) genauso wie (als Anfang der Realphilosophie) mit der Naturphilosophie, speziell mit derem Anfang, unpassend.

Eine Parallelisierung von Objekt mit Naturphilosophie (Zweck in der Logik, entspräche dann Leben in der Natur) und Idee in der Geistesphilosophie ( Leben entspräche dann dem subj.Geist) wäre, speziell wenn man jeden Abschnitt für sich betrachtet, halbwegs zu begründen, aber wenn man beide Abschnitte zusammen ansieht, ist es problematisch, dass nicht das Leben in der Biologie mit dem Leben in der Idee durch die Architektonik parallelisiert wird (das ist eines der ältesten Probleme, die ich in Bezug auf die Architektur der Begriffslogik habe und es ist noch immer nicht gelöst).

weitere Probleme in der Parallelisierung von Idee und Realphilosophie

Die Idee gliedert sich in Idee des Lebens (s.o.), Idee des Wahren und Guten (oder theoretische und praktische Idee) und absolute Idee.

Parallelisierung mit dem ganzen System

Wie diese mit der Realphilosophie parallelisieren? Vielleicht ist es bereits falsch, so zu fragen, da die Idee als höchster Punkt der Logik die Ganzheit repräsentiert, so dass hier vielleicht nur verschiedene Gesichtspunkte auf alles repräsentiert werden (so wie ABE schon jeder im anderen repräsentiert werden, und der Schluss ABE jeweils in den unterschiedlichen ABE Kombinationen unterschiedliche Perspektiven zeigt)

  • Idee des Lebens könnte alles sein (Begriff) und speziell Logik repräsentieren (Naja)
  • Idee des Wahren könnte Logik repräsentieren und demgegenüber Idee des Guten die Realphilosophie (oder System ab Idee)
  • absolute Idee dann wieder die übergeordnete Idee auf alles (diejenige der Philosophiegeschichte und des Systems).

Parallelisierung mit dem Subjektiven Geist

In Bezug auf die Geistesphilosophie fallen zunächst die Parallelen zum subjektiven Geist auf:

  • Idee des Lebens - Anthropologie. Hierfür spricht u.a., dass dieser Abschnitt die Verbindungsstelle zu Natur im allgemeinen und Leben, Körper im speziellen ist (wobei deren Pointe aber, IMHO, gerade nicht darin liegt, Leben zu sein, sondern durch Geist bestimmtes Leben, siehe Gewohnheit usw.)
  • Idee des Wahren und Gute - dies ist - in Form des theoretischen und praktischen Geistes - explizites Thema der Psychologie als 3.Abschnitt des Subjektiven Geistes.
  • In der 3. Auflage der Enzyklopädie fügt Hegel dem Abschnitt Psychologie als 3.Kapitel (nach theoretischen und praktischen Geist) noch den Abschnitt der "Freie Geist" hinzu. Dieser ließe sich mit der absoluten Idee parallelisieren.

(Ganz ähnlich wie beim Objekt fällt hier auch weider eine Lücke in der Mitte auf: diesmal fehlt eine Entsprechung zum mittleren Teil des subjektivem Geistes, der Phänomenologie. Aus diesen und anderen Gründen hat darum z.B. Carl Ludwig Michelet diese darum in seinem System weggekürzt).

Damit hätten wir eine Abbildung der Idee auf den subjektiven Geist und wir bekommen ein analoges theoretisches Problem zur Begriffslogik: warum hört die Geistesphilosophie nicht mit dem subjektiven Geist auf? (In der Tat hat Hegel z.B. in seinen "Vorlesungen zur Philosophie des Geistes" nur den subjektiven Geist behandelt).

Natürlich kann man analog sagen: so wie wir bereits wissen und voraussetzen, dass es eine Realphilosophie gibt, in der andere Begriffe vorkommen als die logischen, wenn wir uns mit der Logik befassen, so wissen wir bereits von Gesellschaft etc, wenn wir uns mit dem subjektiven Geist befassen. Das wäre aber eine TopDown Argumentation. In beiden Fällen ist es aber interessant die sequentiellen/bottomUp Übergänge, die Hegel macht, da zusehen, sie müssten sehr ähnlich sein, so dass , wen man einen der Übergänge überzeugend gemacht hat (oder etwa in der Logik auch den Übergang zum Urteil, s.o.), dann die anderen Übergänge analog überzeugen können sollten.

Parallelisierung mit der ganzen Geistesphilosophie

Bei einer Paralleliserung von Idee und Geistesphilosophie wäre klar, dass absolute Idee mit absolutem Geist (und/oder speziell mit der Philosophie) zu parallelisieren wäre.

Leben wäre, wie oben geschrieben, Grundprinzip und daher einerseits Anthropologie und andererseits Subjektiver Geist.

Idee des Guten und Wahren tauchen bereits in der Psychologie auf (s.o.), ziehen sich dann aber als ihre Verwirklichung (Zweck/Mittel) in der ganzen folgenden Geistesphilosophie auf (insbesondere wäre der objektive Geist die Umsetzung des praktischen Geistes (der sich aus dem theoretischen Geist ergab), der absolute Geist derjenige des theoretischen Geistes (er sich aus der Umsetzung des praktischen Geistes ergab). Adrian Peperzaak führt in seinem Buch "Hegels praktische Philosophie" (und auch in seinem Übersichtsbuch zu Hegels Philosophie des Geistes) das aus.

Burbidge zu den Problemen der Parallelisierung

Burbidge, der derzeit beste Forscher zu der Thematik (Speziell zum Objekt, aber m.E auch zur Idee), vertritt 2007 in seinem Buch "Hegel's systematic Contingency" übrigens, dass die Nicht-Parallelität zwischen Logik und Realphilosophie gerade das Zeichen dafür wäre, dass Hegel die Eigengesetzlichkeit / Eigentümlichkeit beider Sphären beachte und gerade nicht dem "Systemzwang" (oder genauer: Parallelisierungszwang) Eigentümlichkeiten opfern würde.

Das erscheint mir aber unbefriedigend, weil das Thema von Objekt und Idee in meiner Lesart ja gerade selbst das Verhältnis von Begriff zu den besonderen Themen/Sphären der Realphilosophie thematisiert und eine Entsprechung und insbesondere auch nicht-Entsprechung von beiden ja gerade in ihrer Besonderheit zu begründen wäre, was Burbidge damit ja gerade nicht macht.

Quellen

  1. Sans, Georg "Die Realisierung des Begriffs: Eine Untersuchung zu Hegels Schlusslehre", Akademie Verlag, Berlin, 2004, ISBN 3050040483, 253 Seiten, Habilitationsschrift, Humboldt-Universität zu Berlin, 2003-04
  2. Andreas Arndt, Christian Iber, Günter Kruck: "Hegels Lehre vom Begriff, Urteil und Schluss", Akademie Verlag, Berlin, 2006, ISBN 3050040041, 247 Seiten, Vorträge auf der Konferenz der Akademie des Bischoffs von Mainz, Erbacher Hof, Oktober 2003