Daub

Aus Kais Hegelwerkstatt
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Einschätzung von Kai: heutzutage eher unwichtig. kein direkter Hegelianer,

aber ab Hegels Heidelberger Zeit ein Freund von Hegel. Nur in der Theologie aktiv. 
Seine Bücher sind sehr ausführlich (man könnte auch langatmig oder umständlich sagen) 
und wirken auf mich eher unfruchtbar. Ich ziehe Rosenkranz, Erdmann und Marheineke vor.
Am ehesten ist vielleicht noch seine Anthoropologie interessant, als Ergänzung zu denen
von Hegel und den anderen Hegel Schülern.

Meyers Großes Konversations-Lexikon 1906

Daub, Karl, spekulativer Theolog, geb. 20. März 1765 in Kassel, gest. 22. Nov. 1836 in Heidelberg, ward 1791 in Marburg akademischer Dozent, folgte 1794 einem Ruf als Lehrer der Philosophie nach Hanau, 1795 als ordentlicher Professor der Theologie nach Heidelberg.

Der Kantsche Kritizismus beeinflußte ihn in seinem »Lehrbuch der Katechetik« (Heidelberg 1801), Schellings Identitätsphilosophie in den »Theologumena« (das. 1806) und der »Einleitung in das Studium der Dogmatik« (das. 1810), mystische Gedanken in »Judas Ischariot, oder Betrachtungen über das Böse im Verhältnis zum Guten« (das. 1861 bis 1818, 2 Tle.), Hegel in »Die dogmatische Theologie jetziger Zeit« (das. 1833). Seine »Theologischen und philosophischen Vorlesungen« gaben Marheineke und Dittenberger (Berl. 1838-44, 7 Bde.) heraus. Vgl. Rosenkranz, Erinnerungen an K. D. (Berl. 1837); D. F. Strauß, Charakteristiken und Kritiken (2. Aufl., Leipz. 1844).

[Lexikon: Daub, S. 1. Digitale Bibliothek Band 100: Meyers Großes Konversations-Lexikon, S. 38874 (vgl. Meyer Bd. 4, S. 540)]

Siehe auch:

Bücher von ihm